Deshalb erfeut sich Whiskey so großer Beliebtheit

Whiskey erfreut sich seit seiner Erfindung großer Beliebtheit. Diese hat in den vergangenen Jahren nicht abgenommen, sodass die vielfältige Spirituose auch heute noch zu den Lieblingen von Spirituosenliebhabern gehört.

Welche Whiskeysorten werden unterschieden?
Insgesamt findet die Unterscheidung von etwa sechs Whiskeysorten statt: Single Malt, Bourbon, Rye, Blended, Grain sowie PotStill Whiskey.
Der Malt beziehungsweise Single Malt Whiskey erhält seinen Namen durch sein Herstellungsverfahren. Dabei findet gemälzteGerste Einsatz, die durch den Prozess des Mälzens Stärke in Zucker umwandelt. Somit leitet sich „Malt“ von Mälzen ab. Die Lagerung eines Malt Whiskeys erfolgt außerdem in gebrauchten Fässern, die zuvor etwa Wein oder Sherry beinhaltet haben. Stammen die Fässer allerdings aus einer Brennerei, so spricht man von einem Single Malt. Whiskeys dieser Sorte lagern mindestens drei Jahre, wobei gute Malts über zehn Jahre in ihrem Fass verbringen.
Der Bourbon Whiskey stammt des Weiteren aus den USA und besteht zu mindestens 51 Prozent aus Mais. Die restlichen 49 Prozent bilden eine Mischung aus Gerste und Roggen oder Weizen. Im Vergleich zu schottischem Whiskey lagert die amerikanische Version für zwei Jahre in ausgebrannten Fässern und darf nicht nachreifen.
Der Rye Whiskey gilt als sehr würzig im Geschmack und unterscheidet sich durch einen Anteil von mindestens 51 Prozent Roggen vom Bourbon Whiskey. Er lagert ebenfalls zwei Jahre in Eichenfässern und wird heute vorzugsweise in Cocktails verwendet.
Der Blended Whiskey stellt eine Mischung von Malt und Grain Whiskey dar. Je nachdem, wie das Mischverhältnis ausfällt, entsteht ein einzigartiger Whiskey. Der Blend ist umso besser, je höher der Anteil von Malt Whiskey ausfällt.


Schließlich unterscheidet sich Grain Whiskey durch die fehlende, gemälzte Gerste von Malt Whiskey. An ihrer Stelle finden andere Getreidearten Anwendung, die variieren können. Der Pot Still Whiskey verwendet ebenfalls keine gemälzte Gerste und wird ausschließlich im aufwendigen Pot-Still-Verfahren gewonnen.

Was sind die beliebtesten Whiskeysorten?
Der Geschmack eines Whiskeys folgt jeweils einem eignen Charakter und fällt sehr individuell aus. Grund hierfür sind die unterschiedlichen Herstellungsverfahren und die jeweils verwendeten Fässer. So nutzt zwar jede Brennerei die gleichen Grundlagen, bleibt dabei aber einzigartig. Somit kommt es sehr stark auf den persönlichen Geschmack an, welcher Whiskey bevorzugt wird. Generell gelten jedoch der Blended Whiskey und der Bourbon Whiskey als die beiden beliebtesten Sorten.
Der Blended Whiskey besitzt dabei eine große Vielfalt an möglichen Mischungen. Somit passt er sich sehr leicht dem Geschmacksempfinden der meisten Menschen an. Durch seine Milde erreicht er ein größeres Publikum und wird durch seine feine Art von vielen Menschen geschätzt.
Der Bourbon Whiskey entwickelt hingegen durch die Verwendung von Mais eine gewisse Süße. Durch Roggen erhält er zudem eine leichte Würze, während die Verwendung von Weizen eine angenehme Milde mit sich bringt. Je nachdem, wie das Verhältnis von Roggen und Weizen ausfällt, zeigt sich der Bourbon Whiskey somit als süß-würzig oder süß-mild.